
Braunkohle-Nein e.V.
Pressemeldung vom 5.
Juni 2006
zur Übergabe der Protestunterschriften
an den Ministerpräsidenten Dr. Harald Ringstorff
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++ ++ Pressemeldung ++ ++
Pressemitteilung der Pressestelle Braunkohle-nein im Auftrag des VorstandsMinisterpräsident Harald Ringstorff empfängt Unterschriftensammlung gegengeplanten BraukohleabbauAnlässlich der Eröffnungsfeierlichkeit zu den "Norddeutschen Tagen" überreichteder Unternehmer Kai Hagen als Vorstand des Vereins "Braunkohle-nein" dem MPHarald Ringstorff eine Unterschriftensammlung. Rund 6000 Bürger der "GriesenGegend" haben sich durch Unterschriften gegen den geplanten Braunkohleabbauin der Heimat ausgesprochen.Ministerpräsident Harald Ringstorff bekräftigte seine Ablehnung eines Braunkohle-tagebaus. "Mein Entschluss von 1996 hat sich nicht geändert", lautet seine eindeutigeAussage.Von 1994 bis Mai 1996 war der heutige Ministerpräsident Wirtschaftsministerdes Landes. Seinerzeit wurde die Ablehnung eines Braunkohletagebaus im Landkreis LWLmit einem Kabinettsbeschluss festgelegt. "Es war wichtig für uns in der Region, denamtierenden Ministerpräsidenten auf unserer Seite zu wissen", erklärt Kai Hagen. DerUnternehmer betreibt hier in der "Griesen Gegend" das bekannte "Vielanker-Brauhaus", indem auch die Auftaktveranstaltung zu den norddeutschen Tagen stattfand. "Ein Braunkohle-tagebau wäre eine ökonomische und ökolgische Katastrophe für die Region, in der dasTourismusgeschäft immer weiter aufblüht." Mehr als 8000 Gäste aus einem Umkreis von250 Kilometern besuchten die Veranstaltungen der "Norddeutschen Tage" in Vielank undDömitz. Kurz zuvor zeigte sich der in Wittenburg geborene Landeschef auch der plattdeutschenSprache mächtig, die gerade während der "norddeutschen Tage" im Mittelpunkt steht. Bisin den späten Abend hinein amüsierte sich der Schirmherr der Veranstaltung im "Vielanker Brauhaus"."Die 2. norddeutschen Tage zeigen die Wertigkeit unserer Region", erklärt Kai Hagen, "Mecklenburg-Vorpommern besteht nicht nur aus Küstenregion und der Müritz mit der Seenplatte - auch unsereRegion im Dreiländereck hat viel zu bieten. Hier reihen sich FFH- an Naturschutz-, und Vogel- anLandschaftsschutzgebiete, Biosphärenservat an Naturparks. Die geringste Arbeitslosenquotein ganz Mecklenburg-Vorpommern weist der Landkreis LWL auf und das liegt nicht allein anden Pendlern in diesem Dreiländereck", macht der Unternehmer mit rund 80 Angestellten klar.
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